30.06.2003, KVP Thurgau

Neues Parteiprogramm 2003

Rechtzeitig auf die Nationalratwahlen präsentiert die KVP Thurgau ihr Parteiprogramm 2003. Es basiert wie die vorangegangenen Programme auf der katholischen Soziallehre. Auffallend sind dabei die Grundsätze zur Aussenpolitik auf der Grundlage eines realistisch-konkreten Pazifismus. Gefordert wird der Austritt der Schweiz aus der UNO. Die Familienpolitik sieht das Erziehungsgehalt der Mutter und andere Sozialleistungen für die Familie nach Massgabe der Bedürftigkeit und der Leistungen (intakte Familien, Kinderzahl) vor.


Aufgenommen ins Programm 2003 wurden die bereits im Jahre 2000 erarbeiteten Grundsätze der Familienpolitik: Erziehungsgehalt für die zu Hause in der Erziehung tätige Mutter, Familienstimmrecht. Neu sollen Sozialleistungen an die Familie nach Massgabe der Bedürftigkeit und der erbrachten Leistungen (intakte Familien, Kinderzahl) bemessen werden.

Im sicherheitspolitischen Bereich sind die reine Selbstverteidigungsarmee sowie die Aussenpolitik mit realistisch-konkreter pazifistischer Grundausrichtung bestätigt worden. Verstärkt angesagt wird der Kampf gegen jede Form von Gewalt und Ausbeutung. Im Wirtschaftsbereich ist die zinsfreie Wirtschaft als eine förderungswürdige Form der sozialen Marktwirtschaft anerkannt. Damit knüpft die Partei an geschichtlich erprobte Forderungen aller Hochreligionen – namentlich der Bibel – zur Gestaltung des Wirtschaftslebens an.

Christliches Europa, umfassender Lebensschutz mit strafrechtlicher Sanktionierung der Abtreibung, Ächtung des Drogenkonsums, Arztwahlfreiheit, Aufrechterhaltung des Service public, diskriminierungsfreier Zugang zu katholischen Privatschulen und Rahmenbedingungen für die entfesselten Marktkräfte sind weitere Pfeiler.

Mit dem Parteiprogramm 2003 bleibt die KVP weiterhin die einzige Partei, die ihre politische Arbeit umfassend und klar auf die Grundsätze der natürlichen, in der katholischen Sitten- und Soziallehre festgehaltenen Gesellschaftsordnung ausrichtet.

 

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